THE WINDIN HER HANDS

WARUM ICH?
2023 kam der Filmemacher Jonas Nellissen mit einer Idee auf mich zu, die ich ehrlich gesagt zuerst nicht ganz verstand: Er wollte einen Dokumentarfilm über meinen Weg drehen.
Mein erster Gedanke war: Warum ich? Ich hatte mich nicht für Olympia qualifiziert. Ich hatte nichts Grosses gewonnen. Ich war noch dabei, im iQFOIL Fuss zu fassen und herauszufinden, wozu ich überhaupt fähig bin. Ich war immer davon ausgegangen, dass Dokumentarfilme über Athletinnen gedreht werden, die es schon geschafft haben, und nicht über jemanden, der noch mittendrin ist.
Aber Jonas sah etwas, das es wert war, begleitet zu werden.
Also begann er, mich zu begleiten. Von Trainings zu Regatten, von einem Land ins nächste wurde er zum stillen Beobachter meines Weges. Er reiste mit mir von Wettkampf zu Wettkampf und hielt die Seiten des Profisports fest, die selten auf einer Rangliste landen: die Vorbereitung, das Reisen, das Warten, den Frust, die kleinen Durchbrüche und alles dazwischen.
Der Film begleitet diese drei Jahre meines Lebens, in denen der Traum langsam Wirklichkeit wurde, bis zum April 2024, als ich den Olympia-Quotenplatz für die Schweiz holte. Jonas war auf dem Coachboot dabei und filmte die Qualifikation, während sie geschah.


DER MENSCH HINTERDER ATHLETIN
Doch The Wind in Her Hands ist nicht einfach ein Film über eine Olympia-Qualifikation.
Es ist ein Film über den Menschen hinter der Athletin.
Neben Rennen und Training zeigt der Dokumentarfilm die mentale Seite des Spitzensports, die Zweifel und dunkleren Momente, die dazugehören, wenn man etwas so Ungewisses verfolgt, und wie ich mich auf diesem Weg als Mensch verändert habe. Er zeigt die Seiten, die sich mit Resultaten allein kaum erklären lassen: den Druck, die Rückschläge, die Selbstzweifel, die Momente, in denen ich aufgeben wollte, und den langsamen Prozess, mir selbst vertrauen zu lernen.
VON TENERIFFAZUR QUALIFIKATION
Es gibt auch Aufnahmen aus der Zeit, bevor all das überhaupt ein Traum war. Einige der ersten Bilder im Film hat meine Mutter 2021 bei meinen allerersten Windsurf-Sessions auf Teneriffa gedreht. Diese Bilder neben den Aufnahmen der Qualifikation drei Jahre später zu sehen, fühlt sich fast surreal an: von den ersten vorsichtigen Versuchen auf dem Board bis zum Kampf um einen Olympia-Quotenplatz.
Genau das macht The Wind in Her Hands für mich so besonders.
- Erste Windsurf-Sessions auf Teneriffa, gefilmt von meiner Mutter2021
- Jonas Nellissen beginnt zu filmen2023
- Olympia-Quotenplatz für die Schweiz geholtAPRIL 2024

DREI JAHRE, FESTGEHALTEN IM MOMENT
Drei Jahre voller Wind, Reisen, Wettkämpfe, Zweifel, Wachstum und eines Traums, der sich ständig weiterentwickelt hat, festgehalten, während es geschah, statt im Nachhinein erzählt. The Wind in Her Hands kannst du auf Amazon Prime anschauen.
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